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Freitag, 25. September 2026

Freundschaftsschießen stärkt Verbindung zwischen Bundeswehr und SG Gersfeld

Vereinsleben & Vorstand Sport & Wettkämpfe

Freundschaftsschießen auf der 25m-Schießanlage der Schützengesellschaft Gersfeld 1813 e.V. mit Soldaten der Bundeswehr Wildflecken

Gersfeld. Sportlicher Wettkampf, kameradschaftlicher Austausch und ein gemeinsamer Abend standen im Mittelpunkt eines Freundschaftsschießens zwischen der Schützengesellschaft Gersfeld 1813 e.V. und Soldaten der Bundeswehr aus Wildflecken.

Die Begegnung knüpfte zugleich an die Patenschaft der Stadt Gersfeld mit der in Wildflecken stationierten Ausbildungsinspektion des Vereinte Nationen Ausbildungszentrums der Bundeswehr an. Diese Verbindung besteht seit 2019 und soll insbesondere persönliche Begegnungen zwischen Soldaten und Menschen aus Gersfeld fördern.

Die Bundeswehrgruppe wurde von Inspektionschef Major Grampp begleitet, der mit seinen Soldaten zu Gast bei der Schützengesellschaft Gersfeld war. Grampp hatte das Freundschaftsschießen gemeinsam mit dem Verein angestoßen.

Mit dabei war auch Gersfelds Bürgermeister Dr. Steffen Korell. Als Oberstleutnant der Reserve ist Korell der Bundeswehr auch persönlich verbunden – beim Freundschaftsschießen trat er allerdings auf Seiten der Schützengesellschaft Gersfeld an.


Sportlicher Wettkampf mit Präzision und Zeitfaktor

Auf dem Schießstand der SG Gersfeld traten die Mannschaften in mehreren sportlichen Disziplinen gegeneinander an. Neben der Treffsicherheit spielte dabei auch die Zeit eine Rolle. Trotz allen sportlichen Ehrgeizes stand von Anfang an der freundschaftliche Charakter der Begegnung im Vordergrund.

Am Ende hatte die Mannschaft der Bundeswehr Wildflecken die Nase vorn und entschied das Freundschaftsschießen für sich. Sieger und Verlierer waren an diesem Abend allerdings schnell Nebensache – der gemeinsame Sport bot vor allem Gelegenheit zum Kennenlernen, zum Erfahrungsaustausch und zu vielen Gesprächen abseits des eigentlichen Wettkampfs.


Kameradschaftlicher Ausklang: „Essen fassen!“

Nach dem sportlichen Teil hieß es schließlich: „Essen fassen!“ Die Bundeswehr hatte dafür Pulled Pork, frischen Coleslaw und Baguette mitgebracht. Die Schützengesellschaft Gersfeld sorgte für die Getränke. Bei gutem Essen und in geselliger Runde klang der Abend anschließend gemeinsam aus.

Für die Beteiligten war das Freundschaftsschießen damit weit mehr als nur ein sportlicher Vergleich. Es zeigte, wie die bestehende Patenschaft zwischen Bundeswehr und Stadt auch auf Vereinsebene mit Leben gefüllt werden kann – unkompliziert, persönlich und mit viel Freude am gemeinsamen Sport.