Wolfgang Müller macht den Hattrick

Proklamation der neuen Gersfelder Königsfamilie für das Jahr 2016/2017

Die neue Königsfamilie (v.l.): Marvin Hofmann, Matthias Müller, Wolfgang Müller und Harald Gaß

Bei herrlichem Spätsommerwetter wurde im Rahmen einer Feier im Schützenhaus in Gersfeld der neue Schützenkönig 2016/2017 mit seiner Königsfamilie proklamiert. Der neue Schützenkönig Wolfgang Müller wird von seinen beiden Rittern Matthias Müller und Harald Gaß sowie dem Jugendkönig Marvin Hofmann unterstützt. In ihrer Funktion unterstützt die Königsfamilie den Vorstand durch die Wahrnehmung repräsentativer Aufgaben und sie vertritt den Verein bei gesellschaftlichen Anlässen. Für Wolfgang Müller ist es das dritte Mal, dass er die Königswürde erlangt; eine Würde die bislang nur dem Schützenbruder Harald Heller zu Teil wurde.

Bevor die neue Königsfamilie proklamiert worden ist, wurde die Ehrungen der Kreis- und Gaumeister durch den 2. Vorsitzenden Reiner Müller und den Oberschießwart Wolfgang Gärtner an erfolgreichen Schützen des Vereins vorgenommen. Hierbei ist besonders Mario Hartmann zu erwähnen, der insgesamt die meisten Auszeichnungen auf Kreisebene errang und so sein überragendes Talent unter Beweis stellte.

Neben dem Königsschießen ist bei den Gersfelder Schützen das so genannte „Blattlschießen“ fest mit dem Schießen um die Königswürde verbunden; dem besten Schützen winkt ein Ehrenpreis und die Möglichkeit, sich namentlich auf diesem Wanderpreis zu verewigen. Den beste Schütze der beim Schießen auf das „rote Blattl“, dem Erich-Sämann-Ehrenpokal, war Harald Gaß.

Im Anschluss an die Proklamation und die Ehrungen lud die Königsfamilie alle anwesenden Mitglieder und Freunde zu einem reichhaltigen Mittagessen und anschließend zu Kaffee und selbstgebackenem Kuchen ein.

Thomas Benndorff
Pressewart Schützengesellschaft Gersfeld 1813 eV

Drei Jahre und zwei Tage

Kameraden und die SG Gersfeld verabschieden den Kommandeur der Truppenübungskommandatur Süd in Wildflecken

Wer kennt das nicht: nichts im Leben ist so Beständig wie Veränderung. Insbesondere Soldaten wissen, dass ihre Dienstzeit oft durch Versetzungen und Standortwechsel gekennzeichnet ist. Auch ein Kommandeur ist nicht davor gefeit und somit wird der Leiter der Truppenübungskommandantur Süd, Herr Oberstleutnant Uwe Weinrauter seinen Posten in Wildflecken nach drei Jahren und zwei Tagen räumen und sich neuen Aufgaben widmen.

Jedoch stellt sich nicht so sehr die Frage wann etwas endet, vielmehr geht es doch darum, wie man aufhört. Und getreu diesem Motto bereiteten die Kollegen und Kameraden von Oberstleutnant Weinrauter mit tatkräftiger Unterstützung der Mitglieder der SG Gersfeld eine kleine „Goodbye“-Überraschungsfeier im Schützenhaus in Gersfeld vor.

Die Truppenübungskommandatur Süd in Wildflecken und die Gersfelder Schützen stehen in freundschaftlicher Verbindung und daher war es für die Gersfelder eine Freude und Ehre zugleich die Verabschiedung im Schützenhaus mit zu organisieren. In geselliger Runde sollte noch einmal an die gemeinsame Zeit gedacht und der Beginn der neuen Aufgabe gefeiert werden.

Als Besonderheit veranstaltete man ein Freundschaftsschießen auf der Schießanlage der SG Gersfeld, bei dem sich die Teilnehmer im sportlichen Wettkampf untereinander maßen.

Dabei wurde mit verschiedenen Groß- und Kleinkaliberwaffen geschossen, die sportlich zugelassen sind, was wohl für den einen oder anderen Soldaten eine Umstellung bedeutete, da er vorrangig im Umgang mit militärischen Waffen unterwiesen ist. Jeder Schütze musste mit drei verschiedenen Gewehren und drei unterschiedlichen Kurzwaffen eine bestimmte Anzahl von Wettkampfschüssen abgeben. Die Schwierigkeit wurde zusätzlich noch durch verschiedene Schießstellungen wie liegend, stehend freihändig und sitzend erhöht. Sieger wurde, wer mit allen Waffen die meisten Ringe erzielte. Nach einem spannenden Wettkampf standen die Sieger des Schießens fest; das beste Ergebnis und damit Sieger wurde Hauptfeldwebel Sturm, dicht gefolgt von Oberstleutnant Weinrauter auf Platz zwei und Major Peschel auf Platz drei.

Nach der Siegerehrung wurde es feierlich; Major Peschel ergriff das Wort und bedankte sich bei Oberstleutnant Weinrauter für die gemeinsame Zeit und die gute Zusammenarbeit. Im Gegenzug bedankte sich Oberstleutnant Weinrauter bei allen Anwesenden für die gelungene Überraschung und seine Dienstzeit in Wildflecken, besonders für das Ihm entgegen gebracht Vertrauen und die tatkräftige Unterstützung. Als letzter ergriff Georg Wollein von der SG Gersfeld in Vertretung für den Vorstand das Wort und bedankte sich bei Oberstleutnant Weinrauter und den anwesenden Kameraden ebenfalls für eine gute Zeit. Als kleinen Dank und (stellvertretendes) Abschiedsgeschenk erhielt Oberstleutnant Weinrauter „Rüdiger“ – einen Kaktus – der ihn an seine Zeit in der Rhön erinnern soll und gleichzeitig ein Versprechen ist, dass zu einem späteren Zeitpunkt noch eine Überraschung der Gersfelder folgen wird.

Zwischendurch durfte natürlich auch eine herzhafte Stärkung nicht fehlen und nach der Siegerehrung und den feierlichen Worten verbrachte man noch gesellige Stunden mit Fachsimpelei und angeregten Gesprächen im Schützenhaus.

Siegertypen: Major Peschel, Hauptfeldwebel Sturm und Oberstleutnant Weinrauter (v.l.)

Georg Wollein überreicht „Rüdiger“ an Oberstleutnant Weinrauter

Bei Fachsimpelei in geselliger Runde im Schützenhaus

Kameradschaftlich verbunden

Die Bundeswehr zu Gast bei den Gersfelder Schützen

Aufgrund langer persönlicher Verbindung zwischen dem Leiter der Truppenübungs-Kommandantur Süd, Herrn Oberstleutnant Uwe Weinrauter und der Schützengesellschaft Gersfeld verabredete man sich zu einem Freundschaftsschießen, das von der Schützengesellschaft auf der Schießanlage in Gersfeld ausgerichtet wurde.

Dabei wurde diesmal mit verschiedenen Groß- und Kleinkaliberwaffen geschossen, die sportlich zugelassen sind, was wohl für den einen oder anderen Soldaten eine Umstellung bedeutete, da er vorrangig im Umgang mit militärischen Waffen unterwiesen ist. Jeder Schütze musste mit drei verschiedenen Gewehren und drei unterschiedlichen Kurzwaffen eine bestimmte Anzahl von Wettkampfschüssen abgeben. Die Schwierigkeit wurde zusätzlich noch durch verschiedene Schießstellungen wie liegend, stehend freihändig und sitzend erhöht. Sieger wurde, wer mit allen Waffen die meisten Ringe erzielte.

Bild 1

Volle Konzentration beim Schiessen

Bei der Auswertung stellte sich heraus, dass Major Christoph Peschel von der Kommandantur und Oliver Hecht vom gastgebenden Verein dieselbe Ringzahl erreicht hatten und daher von beiden ein Stechschuß den Sieger ermitteln musste. Der Gast aus Wildflecken hatte dabei das Glück auf seiner Seite, denn der mit dem Großkalibergewehr abgegebene Schuss war um drei Millimeter dichter am Zentrum.

Als Dank überreichte Oberstleutnant Weinrauter dem Organisator Frank Schmidt ein Wappenschild der Truppenübungsplatzkommandantur Süd und lud im Gegenzug den Verein zum nächsten gemeinsamen Schießen nach Wildflecken ein. Zwischendurch durfte natürlich auch eine herzhafte Stärkung nicht fehlen und nach der Siegerehrung verbrachte man noch gesellige Stunden mit Fachsimpelei und angeregten Gesprächen.


Bild 2

Siegertypen: Michael Jahn, Major Christoph Peschel, Oliver Hecht (v.l.)


Bild 3

Gut Schuß“ und bis zum nächsten Mal

Ergebnis des Schießens:

1. Major Christoph Peschel (TrÜbPlK) 221 Ringe
2. Oliver Hecht (SGG) 221 Ringe
3. Michael Jahn (SGG) 217 Ringe
4. OTL Uwe Weinrauter (TrÜbPlK) 215 Ringe
5. Harald Knüttel (SGG) 215 Ringe
6. OTL a. D. Steffen Hampel (TrÜbPlK) 213 Ringe
7. Jens Graf (SGG) 204 Ringe.

Cowboys in der Rhön

Ein Wochenende lang ‚Wilder Westen’ am Schützenplatz in Gersfeld

UH Western 2016
Die Cowboys und Cowgirls mit ihren Trophäen und Auszeichnungen

2016 ist ein Schaltjahr und Schaltjahre sind in jeder Hinsicht etwas besonderes. Man denke nur an die diesjährigen Rosenmontagsumzüge, bei denen Petrus den Veranstaltern einen Strich durch die Rechnung gemacht hat.
Aber getreu der alten kölschen Devise: „Et hätt noch emmer joot jejange“ (Es ist bisher noch immer gut gegangen) hatte Petrus ein Herz für Cowboys und somit hatten die Besucher des diesjährigen Westernwochenendes im Juni auf dem Schützenplatz trockenes und angenehmes Wetter.

Schon Anfang der Woche reisten die ersten Gäste an und bis Freitagabend hatte sich der Schützenplatz mit zahlreichen Gästen gefüllt, die dort Ihre Zelte, Wohnwagen und Camper aufgestellt hatten.
Das Angebot der Gersfelder Schützen, den Freitagabend wieder mit einer ‚Happy-Hour’ zu beginnen, bei der Getränke zu vergünstigten Preisen angeboten wurden, wurde von den Besuchern gut angenommen.
Ob Cowboy, Trucker oder Westernfan – am Lagerfeuer und im Saloon kam man schnell ins Gespräch. So tummelten sich auf dem Schützenplatz Nordstaatler, Trapper, Cowboys, Südstaatler, Countryfans und zahlreiche Besucher, die sich von der Atmosphäre einfangen ließen. Die Western-Stadt „Silver City“ bot dazu allerlei für Augen, Ohren und Magen. Ein knisterndes Lagerfeuer, der stilechte „Lone- Star Saloon“ und Country-Livemusic mit „Cool Country“ luden am Samstagabend zum Verweilen ein.

Ein besonderes Highlight am Samstagabend war der Auftritt der Fuldaer Pipe & Drum Band „Targe of Gordon“ die schottische Melodien am Platz erklingen ließen. Nicht nur für hungrige Cowboys gab es leckere Grill- und Westernspezialitäten. Wer nach dem guten Essen Durst bekam konnte diesen stilecht mit frisch gezapftem Bier und Whiskey wie damals am Tresen im Saloon löschen und sich im Wilden Westen daheim fühlen. Als Besonderheit am Freitag- und Samstagabend hatten die Gersfelder wieder eine rustikale Cocktailbar eingerichtet, in der Cocktails mit und ohne Alkohol serviert wurden. Die Gersfelder Schützen verwöhnten Ihre Gäste außerdem mit selbstgebackenem Kuchen und einem reichhaltigen Frühstücksbuffet.

Am Samstagabend und Sonntagvormittag fand auch wieder das Kanonenschiessen zur Freude der Zuschauer und Kanoniere mit viel Rauch und Qualm statt. In Verbindung mit der Countrymusik zeigten Linedancer klassischen Linien- und Formationstanz und so manch einem juckte es bei deren Anblick ebenfalls in den Füßen. Wer noch schnell einen Cowboyhut benötigte wurde bei verschiedenen Händlern am Platz fündig.

Beim Schießwettbewerb ging es in der Einzelwertung um wertvolle Gold-und Silbermünzen und hobbybezogene Sachpreise. Sieger in der Disziplin Unterhebelgewehr wurde Theo Faust aus Groß-Umstadt mit 49 Ringen. Dicht dahinter folgte ebenfalls mit 49 Ringen aber der schlechteren Deckserie Reinhard Barosch aus Bad Hersfeld, der sich damit den zweiten Platz sicherte. Mit 48 Ringen belegte Patrick Chadwick aus Fulda den dritten Platz. In der Disziplin Revolver errang ebenfalls Theo Faust den ersten Platz mit 50 Ringen. Platz zwei sicherte sich mit 49 Ringen Karsten Dietz, dicht gefolgt auf Platz drei von Fred Schädel aus Büdingen mit ebenfalls 49 Ringen.

Beim traditionellen Shoot-Out, bei dem die besten acht Gewehr- und Revolverschützen um die Wanderpreise der Schützengesellschaft Gersfeld schossen, konnte der Brückenauer Stefan Wollein mit dem besten Schuß die Trophäe für ein Jahr erringen. Bei den Revolverschützen ging die Trophäe für ein Jahr an Andreas Thumann aus Sommerhausen. Bei den Mannschaften konnte die Mannschaft „Green Country“ mit 139 Ringen sich klar auf Platz eins behaupten. Zweiter wurde die Mannschaft des Schützenverein Neudorf mit 118 Ringen. Den dritten Platz belegte die „Gräfliche Schützengesellschaft Sommerhausen“ mit 102 Ringen.

Bogenschützen auf Medaillenkurs

Einen weiteren Erfolg kann die
Bogenabteilung der SGG vermelden:

Im Juni 2016 fand die Bayerische Meisterschaft des BVBA/DBSV nach WA Reglement in Fünfstetten statt.

Oliver Stein sicherte sich hier die Silbermedaille,  Andreas Kolb ging mit dem Titel des Bayerischen Meisters vom Platz.

Bereits im Jahre 2009 kam  Sportschütze Andreas Kolb zum Bogensport –  erste Gehversuche startete er mit dem Olympischen Recurvebogen und ging dann zum Blankbogen über.

Vor gerade mal zweieinhalb Jahren stieg er schlussendlich auf den Compoundbogen um und begann Anfang 2015 das intensive, leistungsoriente Training.
Das „Feintunig“ übernahmen Feld-Ikone Christian Schönfeld sowie die bekannten Kaderschützen
Henning Lüpkemann und Marcus Laube.

Andreas Kolb, Bayerischer Meister BVBA
Andreas Kolb,  Bayer. Meister 2016
Oliver Stein, 2. Platz
Oliver Stein, Vize Meister 2016

VM Wurfscheiben Trap

Gestern, am 19.03.2016 fand die Vereinsmeisterschaft Wurfscheiben Trap in Flieden statt.

Das höchste Ergebnis aller Klassen mit 15/2 Scheiben erreichte Harald Knüttel, damit ist er der Vereinsmeister 2016.
Zweiter wurde Frank Schmidt mit 15/3, dicht gefolgt von Sven Knüttel mit 14/3

Die Komplette Ergebnislisten gibt es hier

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Yvonne Heumüller, Kreismeister Damenklasse

Vereinsmeisterschaft BDS

Liebe Schützen der BDS-Abteilung,

wie Ihr wisst, sind wir seit dem 01.01.2016 offiziell beim Verband BDS gemeldet.
Unsere erste Vereinsmeisterschaft findet in der Zeit vom 16.01. bis 22.02.2016 statt.
Alle Disziplinen, die auf unseren Schießständen zulässig sind, können geschossen werden.
(Die 100m-Disziplinen können auch auf dem 50-m Stand auf maßstabgerecht verkleinerte Scheiben geschossen werden. Dies muss auf den Spiegeln vermerkt werden.)

Die Durchführung der Disziplinen kann eigenständig gemäß der Richtlinien des BDS erfolgen.

Bitte die Kennziffer der jeweiligen Disziplin mit Eurem Namen auf die Spiegel schreiben und diese bis zum 25.02.2016 bei mir oder Martin Reus abgeben.

Mit freundlichen Grüßen
Frank Schmidt
Sportleiter BDS

 

Kreismeisterschaft Bogen

Zum Auftakt in die Hallensaison der Bogenschützen 2016 fand am 22. November die Kreismeisterschaft Fita Halle auf 18 m in Hettenhausen statt.

Auch hier galt es, 60 Pfeile wenn möglich so nah oder sogar in der „zehn“ zu platzieren.  Die Schützengesellschaft Gersfeld ging mit zwei Schützen in der Herrenklasse bis 45 Jahre an den Start.

Matthias Müller konnte mit seinem Recurve-Bogen das zweitbeste Ergebnis seiner Klasse erzielen und ging als „Vize- Kreismeister“ mit dem 2. Platz vom Feld.

Andreas Kolb holte sich mit seinem CompoundBogen konsequent und souverän den Kreismeistertitel.
Erwähnenswert zudem ist die Tatsache, dass A. Kolb unter allen 19 teilnehmenden Schützen aus dem Kreis 62 Fulda/Rhön das mit Abstand höchste Ringergebnis erzielte.