Lie­be Mitglieder,

am Frei­tag den 27. August konn­ten wir unse­re dies­jäh­ri­ge Haupt­ver­samm­lung end­lich durch­füh­ren. Es nah­men ins­ge­samt 45 Mit­glie­der dar­an teil, was beson­ders in die­ser Zeit auch als Inter­es­se am Ver­ein zu wer­ten ist. Für alle Mit­glie­der, die nicht an der Ver­an­stal­tung teil­neh­men konn­ten, möch­te ich hier die wich­tigs­ten Punk­te der Tages­ord­nung zusammenfassen.

Geehrt wur­den für 40-jäh­ri­ge Ver­bands­mit­glied­schaft Ger­da Böhm, Chris­tel Gass und Mar­tin Bur­kard. Für 60-jäh­ri­ge Zuge­hö­rig­keit zum Hes­si­schen Schüt­zen­ver­band wur­de Rudolf Böhm aus­ge­zeich­net.
Für 10-jäh­ri­ge Ver­eins­zu­ge­hö­rig­keit wur­den Timo Heu­mül­ler, Mar­vin Hof­mann, Andre­as Schmidt, Kers­tin Schmidt und Sebas­ti­an Wol­lein geehrt. 20 Jah­re Mit­glied sind Dani­el Jäger, Mat­thi­as Krü­ger und Micha­el Ste­phan. Bereits 30 Jah­re im Ver­ein sind Rudolf Lenz und Bodo Mül­ler, die mit der gol­de­nen Ver­eins­na­del aus­ge­zeich­net wur­den. Lei­der waren nicht alle der Geehr­ten anwe­send, daher wäre es schön, wenn bei der nächs­ten Ver­eins­ver­an­stal­tung, der am 10 Okto­ber statt­fin­den­den Königs­pro­kla­ma­ti­on, die noch aus­ste­hen­den Ehrun­gen ver­ge­ben wer­den könnten.

Da durch Coro­na die sport­li­chen Meis­ter­schaf­ten und Wett­kämp­fe völ­lig zum Erlie­gen kamen, konn­ten bis auf die noch Anfang 2020, kurz vor dem Shut­down geschos­se­nen Vor­der­la­der-Bezirks­meis­ter­schaf­ten, kei­ne wei­te­ren Wett­be­wer­be mehr durch­ge­führt wer­den. Daher fiel der Bericht des Ober­schieß­warts man­gels Ergeb­nis­se auch nur sehr kurz aus.

Bei den anste­hen­den Wah­len wur­den der 2. Vor­sit­zen­de Rei­ner Mül­ler sowie der Schrift­füh­rer Alex­an­der Wol­lein wie­der­ge­wählt. Neu­er Haus- und Platz­wart wur­de Har­ry Knüt­tel, für den lei­der nicht anwe­sen­den bis­he­ri­gen Gerä­te- und Waf­fen­wart wur­de Mat­thi­as Scheel gewählt. Für Mar­tin Reus wur­de Jür­gen Blu­men­tritt Schieß­wart, auf den bis­lang noch unbe­setz­ten Schieß­wart­pos­ten wur­de Vol­ker Ott-Engel­mann gewählt. Bei allen ande­ren Vor­stands­pos­ten, wie aus der Ein­la­dung zu erse­hen, wur­den die bis­he­ri­gen Inha­ber wie­der­ge­wählt. Allen neu- und wie­der­ge­wähl­ten Mit­glie­dern des Vor­stan­des mei­nen herz­li­chen Glück­wunsch und ich hof­fe auf wei­te­re gute Zusam­men­ar­beit.
Als Kas­sen­prü­fer wur­de Vol­ker Ott-Engel­mann und als Ersatz­kas­sen­prü­fer wur­de Chris­toph Hoh­mann gewählt, die aller­dings in die­ser Posi­ti­on kei­ne Mit­glie­der des Vor­stands sind. Auch ihnen mei­nen herz­li­chen Glückwunsch.

Da das vom 10.–12. Sep­tem­ber geplan­te zwei­te Wes­tern­fest lei­der aus­fällt, ste­hen in die­sem Jahr nur noch mit der Königs­pro­kla­ma­ti­on am 10. Okto­ber, dem IPSC-Schie­ßen vom 19.–21. Novem­ber und dem eine Woche spä­ter hof­fent­lich statt­fin­den­den Wes­tern-Weih­nachts­markt nur noch weni­ge Ver­an­stal­tun­gen an. Auf die Ver­eins­meis­ter­schaf­ten des DSB und des BDS, die ab Sep­tem­ber geschos­sen wer­den kön­nen, möch­te ich hier noch­mals beson­ders alle akti­ven Schüt­zen hinweisen.

Unter Tages­ord­nungs­punkt 12 „schrift­li­che Anträ­ge“ wur­de der Antrag gestellt, dass grund­sätz­lich alle WBK-Inha­ber inner­halb des Ver­eins zu Schieß­auf­sichts­diens­ten her­an­ge­zo­gen wer­den kön­nen. Auch über eine „Aus­fall­ge­bühr“, falls einer der ein­ge­teil­ten Auf­sich­ten sei­nen Dienst aus eige­nem Ver­schul­den nicht antritt, wur­de mit abge­stimmt. Der Antrag wur­de so ein­stim­mig beschlos­sen und der Vor­stand wird in den nächs­ten Sit­zun­gen die Umset­zung die­ses Antrag erar­bei­ten. Bevor aber jemand ein­ge­teilt wer­den kann, wird er selbst­ver­ständ­lich zuerst dar­über benach­rich­tigt und danach auch in sei­ne Auf­ga­ben eingewiesen.

Hier zeigt sich das Pro­blem deut­lich, dass wir durch ein ver­mehr­tes Ange­bot an Schieß­zei­ten und eine auch gesetz­lich gefor­der­te straf­fe­re Auf­sichts­füh­rung mehr Per­so­nal benö­ti­gen, um den Schieß­be­trieb auf­recht­erhal­ten zu kön­nen. Ich hof­fe auf das Ver­ständ­nis aller WBK- Besit­zer für die­se not­wen­di­ge Maß­nah­me. Nach der im letz­ten Jahr ver­ab­schie­de­ten Ände­rung des Waf­fen­ge­set­zes muss jeder Inha­ber einer Waf­fen­be­sitz­kar­te eine bestimm­te Anzahl von Schieß­ter­mi­nen im Jahr nach­wei­sen, um sein wei­te­res Bedürf­nis auf den Besitz sei­ner Waf­fe auf­recht zu erhalten.

Zum Abschluss hat unser Kas­sen­wart Mat­thi­as Mül­ler noch auf eine für uns beson­ders wich­ti­ge Son­der­ak­ti­on der Raiff­ei­sen­bank auf­merk­sam gemacht. Wenn in die­sem Monat an den Ver­ein eine Spen­de gemacht wird, ver­dop­pelt die Bank den Betrag, oben­drein erhält der Spen­der natür­lich noch über sei­nen gespen­de­ten Betrag eine Spen­den­quit­tung. Wer also für unse­ren Ver­ein etwas tun möch­te, der kann somit zwei Flie­gen mit einer Klap­pe schla­gen. Eine sol­che Gele­gen­heit kommt so bald nicht mehr und ja, mei­nen Bei­trag dazu habe ich auch schon geleistet.

Mit freund­li­chen Schüt­zen­grü­ßen
Wolf­gang Benndorff


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