Lie­be Mitglieder,

das neu­es­te Rund­schei­ben des Hes­si­schen Schüt­zen­ver­ban­des nimmt Bezug auf die Vor­aus­set­zun­gen für ein Bedürf­nis zum Erwerb einer Waf­fe in der gegen­wär­ti­gen Coro­na­si­tua­ti­on. Der Ver­band schreibt dazu wörtlich:

„Durch die Coro­na-Pan­de­mie gibt es aus waf­fen­recht­li­cher Sicht kei­ne (!)* Erleich­te­run­gen für das Bedürf­nis zum Neu­erwerb einer Waf­fe. Dies ent­spricht eben­falls der Rechts­auf­fas­sung des zustän­di­gen Refe­rats des Hes­si­schen Minis­te­ri­ums des Innern und Sport (HmdIS), sowie des Deut­schen Schüt­zen­bun­des e.V. (!!!)*

*) Die Aus­ru­fe­zei­chen wur­den von mir angebracht.

  • 12 Schieß­ter­mi­ne im Betrach­tungs­zeit­raum (letz­te 12 Mona­te) ohne Fehlmonate
  • oder 18 Schieß­ter­mi­ne im Betrach­tungs­zeit­raum (letz­te 18 Mona­te) mit Fehlmonaten.

(Vom HSV wer­den bis zu 2 Schieß­ter­mi­ne an einem kalen­da­ri­schen Datum aner­kannt)
Der Hes­si­sche Schüt­zen­ver­band e.V. erkennt 3 Fehl­mo­na­te im Betrach­tungs­zeit­raum ohne wei­te­re Prü­fung an.

Bit­te Stand­schlie­ßun­gen durch die Coro­na-Pan­de­mie in den Anträ­gen ver­mer­ken, da bis auf
einen Zeit­raum im Früh­jahr 2020 grund­sätz­lich die Mög­lich­keit der ein­ge­schränk­ten Stand­öff­nung für die Ver­ei­ne bestan­den hat.“

Soweit der Ver­band. Ich hät­te aller­dings von unse­ren Ver­bän­den (Hes­si­scher Schüt­zen­ver­band und Deut­scher Schüt­zen­bund) erwar­tet, ener­gisch gegen die Bei­be­hal­tung der Rege­lung zum Waf­fen­er­werb in die­sen für alle Ver­ei­ne schwie­ri­gen Zei­ten zu pro­tes­tie­ren.
Eine Stand­öff­nung ab Novem­ber 2020, wo nur noch der Kon­takt zu einer Per­son eines ande­ren Haus­halts erlaubt war, ist im Hin­blick auf einen geöff­ne­ten Stand ein Witz und war weder im Sin­ne unse­rer Poli­ti­ker noch der Viro­lo­gen. (So wenig wie mög­lich Kon­tak­te zu ande­ren Per­so­nen hat man uns immer ein­ge­häm­mert). Die Aus­sa­ge des Ver­ban­des, das grund­sätz­lich die Mög­lich­keit der ein­ge­schränk­ten Stand­öff­nung für Ver­ei­ne bestan­den hät­te, klingt daher wie Hohn und Spott. Auch bei vie­len ande­ren Ver­ei­nen, ich mei­ne hier nicht nur die Schüt­zen, ist der Trai­nings­be­trieb wäh­rend der Coro­na­pan­de­mie kom­plett ein­ge­stellt wor­den. Es ent­stand dem Frei­zeit­sport dar­aus ein Nach­teil, aller­dings sind die Poli­ti­ker gegen­über dem Pro­fi­sport nach­gie­big, aber da geht es ja um viel Geld und Wäh­ler­stim­men.
So kann sich ja jeder selbst sei­ne Gedan­ken über die Gleich­be­hand­lung machen.

Lei­der kann ich euch heu­te kei­ne ange­neh­me­ren Neu­ig­kei­ten mit­tei­len.
Bis dem­nächst; und bleibt bit­te alle gesund.

Im Namen des Vor­stands
Wolf­gang Ben­n­dorff
1. Vor­sit­zen­der


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